Auf Nummer sicher gehen.

Wie Sie Ihren letzten Willen durchsetzen

Testament

Mit einem Testament bestimmen Sie genau, was im Todesfall mit Ihrem Vermögen passiert. Wer z. B. etwas erben soll und wer nicht, welche Personen als Ersatzerben in Frage kommen, und vieles mehr. Soll Ihr Testament gültig sein, braucht es neben der Nennung des Ortes und des Datums Ihre persönliche Unterschrift als Verfasser, und zwar mit Ihrem vollständigen Vor- und Nachnamen (bei Ehepaaren beide vollständigen Namen). Wollen Sie Ihr Testament widerrufen, genügt es, das Papier zu vernichten oder einfach ein neues Testament zu schreiben.

Vorsorgevollmacht

Mit einer Vorsorgevollmacht erteilen Sie einer Person das Recht, alle oder bestimmte Aufgaben in Ihrem Namen zu erledigen, wenn Sie selbst nicht mehr in der Lage dazu sind. Eine Vorsorgevollmacht sollten Sie nur demjenigen erteilen, dem Sie vorbehaltlos vertrauen, denn der Bevollmächtigte kann nicht nur für sondern auch über Sie entscheiden.

Erteilt werden kann eine Vorsorgevollmacht grundsätzlich formfrei, also auch mündlich. Gleiches gilt für das Widerrufen. Beides, Erteilung und Widerruf, ist nur dann rechtswirksam, wenn der Vollmachtgeber über seinen freien Willen verfügt und daher geschäftsfähig ist. Diese Geschäftsfähigkeit können Sie z. B. von einem Notar rechtssicher feststellen lassen. Er wird Sie auch über die Tragweite und Risiken einer Vollmachtserteilung beraten, kann rechtssichere Vollmachtsurkunden erstellen und diese mit Ihrem Testament abstimmen. Darüber hinaus ist das Kombinieren der Vorsorgevollmacht mit einer Patientenverfügung für gesundheitliche Fragen sehr sinnvoll.

Patientenverfügung

Mit Hilfe einer Patientenverfügung erteilen Sie vorsorglich Anweisungen dazu, wie Sie als Patient ärztlich behandelt werden wollen, wenn Sie einmal nicht mehr in der Lage sein sollten, dies eigenständig zu entscheiden. Ihre Vertrauensperson hat es dann leichter, Ihren Willen wirklich durchzusetzen, da sie Ärzten gegenüber als Bevollmächtigter auftreten kann.

Vorsorgevertrag

Der Bestattungs-Treuhandvertrag dient zum Aufbau eines Vorsorgevermögens auf einem Treuhandkonto, vergleichbar mit einem Sparkonto. Im Todesfall kann mit dem angesparten Vorsorgevermögen (inkl. Zinsen) die Bestattung bezahlt werden. So können Sie sicherstellen, dass Ihre Vorstellungen von der eigenen Bestattung verwirklicht und die Hinterbliebenen finanziell nicht belastet werden. Falls eventuell Geld übrig bleibt, wird an die vertraglich genannten Personen ausgezahlt. Weitere Finanzierungsmöglichkeiten sind Einmalzahlungen oder eine Sterbegeldversicherung. Gern besprechen wir mit Ihnen alle Optionen.